Veröffentlicht am 31. März 2023


Partnersuche und Beziehungspflege lassen sich dank Online-Dating-Plattformen und Messaging-Apps ganz bequem übers Internet betreiben. Dabei fungieren Smartphones, Tablets und Computer als Kommunikationsbrücken zwischen einsamen Herzen, aber auch verliebten Paaren.

Während das Kennenlernen und der Gedankenaustausch über Textbotschaften ganz wunderbar funktionieren, fehlt manchen beim digitalen Flirten die erotische Komponente. Diese lässt sich immerhin im persönlichen und vor allem körperlichen Kontakt am besten erleben. Durch Sexting können Paare und solche, die es vielleicht einmal werden wollen, aber trotz Distanz für eine prickelnde Stimmung sorgen.

Die Bezeichnung Sexting ist eine Zusammensetzung aus den Worten "Sex" und „SMS“. Es geht also darum, erotische Inhalte in passende Worte zu verpacken und dem Empfänger im besten Fall damit heißzumachen.

Neben Dirty Talk in Textform gehören zum Sexting aber auch das Versenden von Emojis, erotischen Bildern, Sprachnachrichten oder sexy Videos. Je nachdem in welcher Konstellation und unter welchen Voraussetzungen es stattfindet, kann Sexting den Beteiligten viel Spaß bringen. Aber vorsicht, es kann von einer Partei auch als unangenehm empfunden werden.

Wenn Sie beim Online-Dating eine Person kennenlernen und diese Ihnen gleich davon berichtet, was sie im Bett gerne mit Ihnen anstellen würde oder unaufgefordert Nacktbilder schickt, fühlen Sie sich vermutlich etwas vor den Kopf gestoßen.

Ganz anders verhält es sich, wenn sie sich bereits länger kennen, ein Vertrauensverhältnis zueinander aufgebaut haben und dann beginnen, neckische Andeutungen zu machen. Bevor Nachrichten mit sexuellem Inhalt versandt werden, ist es also ratsam, sich langsam an das Thema heranzutasten und zu klären, wie das Gegenüber darüber denkt. Die Einstellung dazu hängt stark von Ihren persönlichen Vorlieben ab und auch davon, ob Sie eher auf erotische Abenteuer oder auf der Suche nach einer feste Beziehung aus sind.

Viele Paare nutzen Sexting, um ihre Beziehung frisch zu halten, einander zu zeigen, wie anziehend sie sich finden oder schlicht, um den anderen scharfzumachen. Erotische Kommunikation kann als eine Art Vorspiel dienen, die Lust aufeinander anfachen und die Beziehung stärken. Gerade bei Paaren, die eine Fernbeziehung führen, ist Sexting oft sehr beliebt. Es simuliert körperliche Nähe, kurbelt die Fantasie an und hilft beiden, die Durststrecke bis zum nächsten Wiedersehen zu überstehen.

Sexting kann sowohl als heiße Flirttechnik, als auch als frivole Anmachtaktik mit derbem Beigeschmack wahrgenommen werden. Wenn Sie Sexting ausprobieren möchten oder ohnehin schon nutzen, sollten Sie deshalb ein paar Dinge beachten.

Um sich sorglos über die positiven Aspekte erotisch angehauchter Nachrichten freuen können, gilt folgendes:

Wie jede andere sexuelle Handlung auch, sollte Sexting grundsätzlich nur im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden.
Damit Sie Spaß an Sexting haben, ist es wichtig, dass Sie sich Ihrer persönlichen Grenzen bewusst sind und diese auch deutlich kommunizieren
Denken Sie immer daran, dass Nacktfotos oder Videos von Ihnen in die falschen Hände geraten könnten. Teile sie deshalb nur mit Personen, denen Sie wirklich vertrauen oder noch besser: Teilen Sie nur solche Aufnahmen von Ihnen, auf denen die intimsten Stellen bedeckt sind oder auf denen Sie nicht eindeutig zu identifizieren sind.
Lassen Sie sich beim Sexting niemals unter Druck setzen. Eine Person, der Sie etwas bedeuten, wird nicht von Ihnen verlangen Dinge zu tun, mit denen Sie sich unwohl fühlen.
Sexting gefällt nicht jeder Person. Wenn Sie damit nichts anfangen können, ist das in Ordnung. Wenn Sie es mögen und es jemanden in Ihrem Leben gibt, der auch Freude daran hat, dann nur zu, haben Sie Spaß!

Bildnachweis: iStock-1055014850

Dieser Artikel erschien zuerst auf Verlieben im Alter – Date50.de Magazin 

von Carmen