Online-Dating: Auf diese Warnzeichen sollten Sie achten

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Aktualisiert am 22.06.2023 – 17:41 UhrLesedauer: 4 Min.

Flirten: Wer zu schüchtern ist, um Menschen anzusprechen, kann sein Glück auf Online-Dating-Plattformen versuchen. (Symbolbild) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)

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Wer digital nach Liebe sucht, trifft schnell auf Betrüger und unseriöse Anbieter. Mit diesen Tipps können Sie die Gefahren reduzieren.

Online-Dating ist eine einfache und bequeme Möglichkeit, außerhalb des eigenen Freundes- und Kollegenkreises neue Menschen kennenzulernen. Wer zudem noch schüchtern ist, weiß auch die gewisse Anonymität und Distanz, die mit dem Dating über Apps und Online-Portalen einhergeht, zu schätzen.

Doch in genau diesen beiden Punkten liegen auch die Risiken, die sich beim Online-Dating ergeben: Zwar bedeutet es, dass Sie nicht gleich alles über sich preisgeben müssen – aber inwiefern trifft das auch auf Ihr Gegenüber zu? Wie ehrlich ist der potenzielle Partner Ihnen gegenüber?

Umso wichtiger ist es, selbst ein paar Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um nicht auf einen Betrüger hereinzufallen.

Risiken beim Online-Dating reduzieren

Eine Dating-Portal Tinder, Match, Meetic, Hinge und Zweisam haben eine Übersicht erstellt, mithilfe derer Nutzer die Online-Dating-Risiken reduzieren können. Darin sind folgende Punkte enthalten:

Persönliche Daten

Überlegen Sie sich genau, welche Informationen Sie in Ihrem Profil preisgeben möchten. Wichtig ist, nicht zu viel zu veröffentlichen. Wiederum kann ein nicht oder kaum ausgefülltes Profil unauthentisch wirken.

Die Betreiber empfehlen, zumindest nicht beim Alter und bei den Bildern zu schummeln – denn spätestens beim näheren Kennenlernen würde dann die Wahrheit herauskommen. Die genaue Adresse, das Geburtsdatum oder der Arbeitgeber können oder sollten hingegen verschwiegen werden.

Respektvoller Umgang

Interessiert und interessant sein ist wichtig. Zu viele Geheimnisse und unbeantwortete Fragen wirken unseriös – das gilt für beide Seiten. Beantwortet Ihr Gegenüber Ihre Fragen nicht oder weicht diesen konsequent aus, sollten Sie skeptisch sein. Auch wenn gewisse Grenzen überschritten werden, sollte das klar und deutlich kommuniziert werden.

Extra-Tipp: „Egal, ob als Witz oder Pick-up-Line gedacht – Nachrichten, die rassistische, sexistische, homophobe oder behindertenfeindliche Inhalte enthalten, sind nie passend“, erklären die Dating-Plattform-Betreiber.

Und: Fühlen Sie sich nicht unter Druck gesetzt. Wenn Sie mal keine Lust oder Zeit zum Schreiben haben, dann ist das Ihr gutes Recht!

Thema Sex

Sicherlich suchen Nutzer von Online-Dating-Plattformen nicht nur jemanden zum Zeitvertreib oder Kuscheln. Auch Sex spielt für die meisten eine wichtige Rolle. Doch wann der richtige Zeitpunkt dafür ist – sei es nur ein Gespräch über Sex und Intimität oder der vollzogene Geschlechtsverkehr – sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Denn auch hier gilt wieder: Beachten und wahren Sie die eigenen Grenzen und respektieren Sie die Ihres potenziellen Partners. Keiner sollte zu Intimität oder Sex gezwungen werden.

Red Flags erkennen

Red Flags (Deutsch: „Rote Flaggen“) sind Warnsignale oder Alarmzeichen, die auf ein potenziell unseriöses Gegenüber hinweisen können. Dazu zählt beispielsweise, wenn das Profil nicht ausgefüllt ist, das Profilfoto unscharf oder die angegebenen Informationen widersprüchlich.

Auch sexistische oder rassistische Anmerkungen im Profil sollten eher skeptisch statt neugierig machen. Hat der potenzielle Partner seinen Fokus zu sehr auf Geld gelegt oder ist er zu romantisch, sollten Sie ebenfalls vorsichtig sein und sich lieber weniger intensiv auf den Kontakt versteifen.

Tipp: Achten Sie auf Profile, die von den Plattformbetreibern verifiziert sind. Gibt es die Funktion nicht, lohnt sich eine Bilderrückwärtssuche mit dem Profilbild des Chatpartners bei Google.

Datenschutz wahren

Auch wenn Ihr Gegenüber noch so lieb ist und Sie sich sehr gut verstehen, sollten Sie an Ihren Schutz denken. Geben Sie keine sensiblen, persönlichen Daten weiter. Seien Sie vorsichtig bei verdächtigen Profilen oder ungewöhnlichen Anfragen und hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Ist das schlecht, brechen Sie den Kontakt freundlich, aber bestimmt ab.

Tipp: Klicken Sie auf keine Links, die Ihnen zugesendet werden, und laden Sie auch keine Dateien herunter.

Schlussstrich ziehen

Wenn Sie merken, dass der Umgang mit Ihnen nicht respektvoll ist, Sie unangemessene, unhöfliche oder beleidigende Nachrichten erhalten oder Ihr Gegenüber nur sporadisch antwortet – und dann immer eine Ausrede zur Hand hat, weshalb es gerade nicht passt –, seien Sie ehrlich zu sich selbst.

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Ziehen Sie den Schlussstrich. Lassen Sie sich nicht auf eine toxische Beziehung oder Ghosting ein (was Ghosting ist, erfahren Sie in diesem Artikel).

Risiken beim Treffen reduzieren

Bei einem Treffen sollten Sie ebenfalls an Ihre eigene Sicherheit denken. Denn auch hierbei kann es noch immer zu unangenehmen oder gefährlichen Situationen kommen. Um das Risiko zu minimieren, sollten Sie daher folgende Tipps beachten:

Treffen Sie sich an einem öffentlichen Ort. Informieren Sie Freunde oder Familie über das Treffen. Teilen Sie ihnen auch den Treffpunkt und die Uhrzeit mit. Hilfreich kann es ebenso sein, ihnen ein Foto Ihres Dates zukommen zu lassen. Geben Sie beim ersten Treffen noch nicht Ihre genaue Wohnadresse preis. Gehen Sie beim ersten Date auch noch nicht mit zur Wohnung des Gegenübers. Denken Sie daran: Sie haben das Recht, Grenzen zu setzen und sich sicher zu fühlen. Ist das nicht der Fall, beenden Sie das Treffen. Dazu haben Sie ebenfalls das Recht.

Wie seriös ist der Anbieter?

Auch sterben Datingplattform sollte seriös sein. Für die Einschätzung kann folgende Faustformel helfen: Je transparenter der Betreiber Ihnen gegenüber ist, desto weniger Gefahr birgt die Plattform für Sie.

Achten Sie dabei unbedingt auf die AGB – lesen Sie auch das Kleingedruckte und versuchen Sie, die Kosten, die mit der Anmeldung einhergehen könnten, realistisch zu betrachten. Wichtig ist auch, dass Ihnen keine versteckten Zusatzkosten entstehen oder Sie ein kostspieliges und langfristiges Abo abschließen.

Überprüfen Sie auch, was mit Ihren persönlichen und dementsprechend auch sensiblen Daten passiert – sind sie sicher? Werden sie weitergegeben oder gar ausgewertet?

Vor der Anmeldung kann es zudem sinnvoll sein, nach Erfahrungsberichten im Internet zu suchen. Sie können ebenfalls Hinweise darüber geben, ob und wie vertrauensvoll der Betreiber ist. Tipp: Zu viele positive Kommentare sollten Sie ebenso stutzig machen wie zu viele negative. Lesen Sie sich am besten die Drei- bis Vier-Sternebewertungen beziehungsweise neutrale Kommentare durch.

Verwendete Quellen

Keine Stiftung mehr, PM

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Dieser Beitrag erschien zuerst auf Weiterlesen 

von Jennifer Buchholz