Anlässlich des internationalen Männertags am 19. November hat die Dating- App Bumble in Zusammenarbeit mit dem deutschen Schauspieler David Schütter eine Studie veröffentlicht, die nicht nur über Modern Masculinity aufklärt, sondern aufzeigt, was Männer im Jahr 2022 wirklich bewegt. Du möchtest unerwartete Geständnisse aus der Männersicht hören? Dann solltest du jetzt unbedingt weiterlesen. 

Studie verrät: Davor haben Männer im Jahr 2022 beim Dating wirklich Angst 

Wie ticken Männer unserer Zeit eigentlich? Das wollte auch die Dating- App Bumble wissen und hat männliche Teilnehmer zum Thema Geschlechterrollen, Männlichkeit und Erwartungen im Dating-Kontext befragt. Was relativ schnell bei der Umfrage klar wurde: Männer stehen im Jahr 2022 zwischen den Stühlen! Zwar wollen Männer nach Verletzlichkeit streben, jedoch fällt es 23 Prozent der Befragten schwer, sich zu öffnen und ihre Gefühle klar zu kommunizieren – selbst in einer festen Partnerschaft.

Gefühle zeigen fällt vielen Männern in einer Beziehung noch immer schwer. Foto: Getty Images/ miniseries

Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass sie neben dem Zeigen von Emotionen auch immer das Gefühl haben, gleichzeitig erfolgreich und stark sein zu müssen. Dass das ein enormer Druck für die männliche Gesellschaft ist, zeigt ein Blick in die Studie.

Männer & Dating: Die biologische Uhr tickt

Laut dieser, empfindet nämlich die Hälfte der befragten Männer hohen Druck, wenn es um ihre Karriere geht. Erst wenn sie beruflich das erreicht haben, was sie wollen, fühlen sie sich „würdig“ oder „gut genug“, eine Beziehung einzugehen und eine Familie zu gründen. Das ist auch der Grund, warum 50 Prozent keine feste Partnerschaft eingehen. 

Auch hier zeigt sich der Tanz zwischen den Stühlen, denn obwohl viele Männer erstmal mit beiden Beinen im Leben stehen wollen, tickt auch hier die biologische Uhr. So gaben 47 Prozent an, dass sie nicht als „alleinstehender Bachelor“ dastehen möchten. Und es ihnen sehr wohl etwas ausmacht, wenn alle um sie herum plötzlich eine Familie gründen. 

Weder Vorbilder noch Body Positivity 

Bei all dem Druck ist es sinnvoll, Personen um sich herum zu haben, auf die man aufschauen kann. Das dachte sich die Dating- App Bumble auch und hat die Teilnehmer nach ihren Vorbildern im näheren Umfeld befragt, die bereits eine Partnerschaft führen, wie sie es sich wünschen würden. Dabei gab jeder dritte Mann an, dass solch ein Vorbild nicht existiere. Nur 12 Prozent der Befragten würden sich ein Beispiel an ihren Eltern nehmen. 

Und auch Body Positivity spielte bei der Umfrage eine Rolle, die jedoch ebenso wie die anderen Ergebnisse alles andere als positiv ausfielen. So beschrieb jeder vierte Mann seine Körperform als „nicht männlich“. Weitere 23 Prozent waren schon einmal so unzufrieden mit sich, dass sie ein Date kurzfristig abgesagt haben.