Die Partnersuche findet zunehmend in Dating-Portalen im Internet statt. Wo sonst hat man als Single die Möglichkeit schnell und unkompliziert mit anderen Singles in Kontakt zu treten, wenn nicht über eigens dafür geschaffene Portale. Für die Betreiber von Dating-Portalen natürlich ein lukratives Geschäft. Würde man Singles fragen, wie viele Dating-Portale es gibt, läge die geschätzte Anzahl wahrscheinlich im unteren / mittleren zweistelligen Bereich. Doch es gibt nicht nur Parship, ElitePartner, LoveScout24 (früher FriendScout24), Tinder & Co. Tatsächlich gibt es alleine in Deutschland weit über 1.000 Dating-Portale. Doch braucht die Welt so viele Dating-Portal?

Wie viele Dating-Portale braucht die Welt?

Die großen Platzhirsche in der Dating-Branche, ob bei der Partnersuche, oder der erotischen Partnersuche (Casual-Dating), sind für Singles meist die erste Anlaufstelle bei der Partnersuche. Doch neben den großen Dating-Portalen, wie Parship, ElitePartner, LoveScout24 und Neu.de gibt es noch viele weitere Portale. Portale, die sich auf Zielgruppen wie alleinerziehende Singles, religiöse Singles, mollige Singles und Generation 50Plus fokusieren. Je mehr sich Dating-Portale auf eine Zielgruppe fokussieren, desto geringer die Anzahl der Mitglieder.

In unseren Tests stoßen wir auch immer wieder auf Dating-Portale, die es gerade einmal auf wenige hundert Mitglieder bringen. Verteilt auf ganz Deutschland, nach Geschlecht und über alle Altersklassen fällt das Ergebnis für einen Single, der auf Partnersuche ist, natürlich ernüchternd aus. Viele kleine Dating-Portale nutzen meist die gleiche Funktionalität, mitunter auch die gleiche Dating-Software. So kann man konkrete Unterschiede und einen tatsächlichen Mehrwert meist nicht erkennen.

Dennoch können neue Dating Portale auch neue Maßstäbe setzen. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich die Betreiber nicht zum Kauf einer Standard-Applikation hinreisen lassen, sondern auf Eigenentwicklung setzen. Denn nur so schafft man Alleinstellungsmerkmale, die der Wettbewerb nicht einfach von der Stange kaufen kann.

Neue Dating-Portale braucht der Dating-Markt, aber nicht auf Basis fertiger Open-Source Applikationen, bzw. kommerziellen Dating-Scripten. Bietet man Singles eine attraktive Funktion, die einerseits den Spassfaktor erhöht, andererseits aber auch der Partnersuche dienlich ist, stellt dies ein USP gegenüber dem Wettbewerb dar.

Wir sind der Auffassung, dass der Dating-Markt gesättigt ist von Standard-Applikationen und es Zeit ist für neue Impulse. Zuletzt hat Tinder hier neue Impulse aufgezeigt, die gerade die jüngere Zielgruppe angesprochen hat.

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