Die 10 besten LGBTG Tattoo Artists, die in Deutschland vertreten sind

Der Beruf des Tätowierers steckte eine lange Zeit voller Geheimnisse: Auch heute noch meine viele, hauptsächlich ältere Menschen, dass es ein Mann sein muss, der Tinte unter die Haut sticht. Zudem ist er bestimmt selbst tätowiert, verwegen und sehr muskulös. Also ein Herr, den man besser nicht im Dunkeln treffen sollte. Zum Glück hat sich das Blatt gewendet und immer mehr Frauen findet zum Tätowieren, sodass dieser Beruf kein reiner Männerjob mehr ist.

Doch wer sind die zehn besten LGBTQ Tätowierer in Deutschland? Dieser Artikel verrät es.

Wir haben uns voller Absicht ausschließlich auf weibliche Tätowierer konzentriert, weil wir es einfach toll finden, dass dieser Berufszweig in die weibliche Richtung geht.

Inhalt

1. Simone Klimmeck

Die 30-Jährige hat sich ein Standbein in Berlin aufgebaut und beschert damit vielen Menschen ein Tattoo ganz nach ihren Wünschen. Aufgrund von schlechten Erfahrungen im Bereich des Tätowierens hat sie sich dazu entschlossen, sich selbst zu tätowieren. Da das einwandfrei funktionierte und sogar gut aussah, entschied sie sich einen neuen Weg einzuschlagen und ein Tattoostudio zu eröffnen. Dabei arbeitet sie natürlich ganz nach den Wünschen des Kunden, doch ist ihr Tätowierstil ist der Blackwork, mit einer Vorliebe für Surreales und Anatomisches.

2. Rebecca Bertelwick

Rebecca ist ebenfalls 30 Jahre als, arbeitet aber im Gegensatz zu Simone nicht in der deutschen Hauptstadt, sondern in Dortmund. Wie sie zum Tätowieren kam? Während ihres Studiums im Bereich Design merkte sie, dass sie ihr Dasein nicht in Werbeagenturen oder vor dem PC fristen möchte. Also suchte sie nach Alternativen, bei denen sie trotzdem ihre Kreativität ausleben könnte, nur eben anders. Durch ein Praktikum in einem Tattoostudio ist sie dann auf den Geschmack gekommen und genießt seit 2016 ihre Selbstständigkeit in einem kleinen Tattoostudio in Dortmund. Sie tätowiert nach dem Stil niedlich, mit dicken Linien und vor allem bunt.

3. Paula Roesch

Die 33-Jährige wäre wohl selbst nie auf die Idee gekommen, als Tätowiererin zu arbeiten, wären da nicht Menschen gewesen, die sie eines Besseren belehrt hätten. Mit klaren, filigranen Strichen, am liebsten mit den Themen Wald, Wiese und Wasser verzaubert sie die Kölner. Zusammen mit einem Mann, ihrem besten Freund, teilt sie sich ihr Atelier in Köln und bereut keine Sekunde, sich für das Tätowieren entschieden zu haben.

4. Elisabetha, auch Lisa, Else oder auch Lisken genannt

Sie kam über einige Umwege zum Tätowieren. Jedenfalls war das nie ihr Wunschberuf gewesen, als sie noch klein war. Sie hat eher das krasse Gegenteil zur Karriere hinter sich. Nach ihrem Studienabbruch hat sie lange als Managerin eines Tätowiershops gearbeitet. Da lag es natürlich nahe, selbst mal zur Tätowiermaschine und Tinte zu greifen und voilà eine der besten LGBTQ Tattoo Artisten in Deutschland war geboren. Ihr Stil lässt sich schwer beschreiben, da sie viele unterschiedliche Tätowierarten anwendet.

5. Kim Hoffmann

Die Solingerin Kim arbeitet in Ratingen und besticht durch ihre Klarheit. Sie wusste schon immer, dass sie eines Tages als Tätowiererin arbeiten möchte, also begann sie eine Ausbildung. Bei Tattoographika in Düsseldorf machte sie ihren Abschluss und wechselte dann zu Sharkhunter. Auf eine einzige Stilrichtung hat weder sie sich je konzentriert noch die anderen, die im Studio arbeiten. Der Kunde ist König. Jede Stilrichtung, die erwünscht ist, ist machbar. Am schönsten ist für sie natürlich, wenn sie dabei kreativ sein darf.

6. Melina Wendlandt

Melinas Interesse wuchs nach ihrem ersten eignen Tattoo. Kurz danach war sie dann als Au-pair in Kanada. Auch wenn sie noch so fasziniert von Kat von D und der Sendung L.A. Ink war, konnte sie sich erst viele Jahre später ihren Traum von einem eigenen Studio ermöglichen. Aber klar war er ihr schon immer, dass sie eines Tages ein so tolles Studio haben wird wie Kat. Ihr Stil ist eher clean und minimalistisch, doch genau das scheinen die Menschen in Hamburg zu mögen.

7. Suzan Rinow

Suzan hat 2008 freie Kunst studiert und ist dann nach Berlin gezogen, um die Kunsthochschule Weißensee mit ihrem Bachelor of Arts abzuschließen. Gezeichnet hat sie schon immer gern und den ersten Kontakt zu Tattoos gewann sie durch ihren Freund. Er hat ihr seine alte Maschine geliehen und damit den Grundstein gelegt. Zu Hause begann sie die ersten Tattoos zu stechen und kurze Zeit später fand sie sich schon in einem Studio wieder. Sie tätowiert ganz nach alter Schule, im Stile des Dotwork.

8. Annabelle Link

Die gerade einmal 24. Jährige hat vor knapp 2 Jahren das erste Mal eine Maschine in den Händen gehalten. Sie tätowierte ein paar Freunde von sich. Doch genau das war der Knackpunkt. Sie wollte unbedingt in einem Tattoostudio andere Menschen mit ihrer Kunst glücklich machen. Sie mag am liebsten simple Tattoos und sticht gern Oldschool.

9. Sasha Masiuk

Sie ist einer der berühmtesten und besten Tätowiererinnen in Deutschland, aber auch in Russland. Gebürtig kommt sie aus der Ukraine, wo sie damals auch ihr Studium für Design und Kunst absolvierte. Sie überzeugt mit ihren komplizierten und detaillierten Werken im Linework- und Dotworkstil. In Berlin kommt sie regelmäßig als Gastkünstlerin im “AKA Tattoostudio“ oder im „Erntezeit“ zum Einsatz.

10. Mandy Frank

Mandy Frank – sie steht für totale Missachtung jeglicher Perfektion. Und das macht sie so einzigartig in Deutschland. Das Tätowieren hat sie zwar erst vor ein paar Jahren für sich entdeckt, doch seitdem lässt sie sich nicht aufhalten. Ihre Tattoos sind voller Farbe und Form und sie liebt es ihrer Kreativität freien Lauf lassen zu können.

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