Sind Singles und Vergebene in Deutschland eigentlich glücklich? Und denken Boomer und Generation Z anders über die Liebe? Eine neue „Paarungsstudie“ ist der Frage auf den Grund gegangen und kam zu spannenden Ergebnissen. Wir haben alle Informationen zur Studie für dich zusammengefasst.

Immer wieder wird darüber spekuliert, ob Gen Z nur online datet und ob Boomer am seltensten Single sind. Doch stimmt das überhaupt? Eine neue Paarship-Studie hat Antworten:

1. Knapp ein Drittel zwischen 18 und 69 Jahren ist Single

Fast jeder:e Dritte zwischen 18 und 69 Jahren ist derzeit Single, bei den Männern ist der Anteil mit 32 Prozent sogar höher als bei den Frauen. Die Studie hat damit gezeigt, dass es in Deutschland durchaus einige Singles gibt. In einem anderen Artikel haben wir zudem darüber berichtet, warum sie oft einsamer sind als Vergebene.

2. Gen Z ist am häufigsten Single

Immer wieder wird behauptet, dass Gen Z beziehungsunfähig ist. Fakt ist: Die meisten Singles sind tatsächlich zwischen 18 und 29 Jahre alt, danach folgen die 60 bis 69-Jährigen und am seltensten Single sind die 30 bis 39-Jährigen.

3. Jeder dritte Gen-Z-Single hatte noch keine Beziehung

Und die Studie kam zu noch einem spannenden Ergebnis: Die Befragten aus Gen Z gaben nicht nur an, dass sie am häufigsten Single sind, sondern auch, dass viele noch gar keine Beziehung hatten. Insgesamt gaben 13 Prozent an, dass sie noch nie einen festen Partner oder eine feste Partnerin hatten.

4. Glückliche Singles daten mehr

Es konnte auch herausgefunden werden, dass glückliche Menschen deutlich aktiver daten als unglückliche. Jeder:e dritte Single, der sich als äußerst glücklich beschreiben würde, nutzt zudem Dating-Apps.

Nur 11 Prozent von den äußerst Glücklichen geben an, keine Beziehung zu suchen. Bei den äußerst Unglücklichen wollen aktuell doppelt so viele (22 Prozent) keinen Partner oder eine Partnerin.

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5. Paare lernen sich Online kennen

Paarship wollte zudem wissen, wo sich Paare heutzutage kennenlernen und das Ergebnis überrascht wenig: Natürlich online! Wobei Dating-Apps nur Platz zwei belegen, denn die Meisten lernen sich nach wie vor über den Freundeskreis kennen.

Knapp ein Viertel (24 Prozent) der Vergebenen zwischen 18 und 49 Jahren hat den Partner oder die Partnerin somit online kennengelernt. Weniger aussichtsreich ist es beim Ausgehen in Bars bzw. Clubs oder bei der Arbeit jemanden kennenzulernen. Lediglich 15 Prozent haben sich auf diesem Wege gefunden.

6. Jeder zehnte liebt queer

Unter den 18- bis 29-Jährigen ist der höchste Anteil an queeren Personen. In dieser Altersklasse hat jede:r zehnte eine Vorliebe für zwei Geschlechter, auch der Anteil der Homosexuellen liegt mit 5 Prozent leicht über dem Durchschnitt.

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